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Beziehungen


Ein Freund sagte mal zu mir, bzw. sagt er das immer noch, dass ich Liebe und Beziehungen nicht verstehe weil ich mir die Dinge zu einfach mache. Er hat unrecht, natürlich.

Liebe folgt keinen Regeln. Sie ist irrational, weshalb ihr mit Rationalität und Logik nicht beizukommen ist. Liebe führt dazu das ungleiche Menschen zusammenkommen, z.B. eine 8 und eine 4 oder ein intelligenter Mensch und ein weniger intelligenter, ein Armer und ein Reicher, Gegensätze ziehen sich an, Gemeinsamkeiten auch.

Mir egal wie viele Datingseiten da draußen behaupten den Code für die Liebe entschlüsselt zu haben und wie erfolgreich sie damit sind, sobald man auf so einer Seite ist kommt der entscheidende Faktor Verzweiflung zum Liebesspiel dazu und die Sache fängt an voraussehbar zu werden. Darum reden wir hier auch nicht von Liebe, sondern von Beziehungen, vornehmlich Liebesbeziehungen, manches lässt sich aber sicher auch auf zwischenmenschliche anwenden.

Beziehungen sind simpler, sie folgen Regeln. Spätestens wenn die rosarote Brille abgelegt wird und Mann Frau ungeschminkt im Bad sieht oder Frau die Internethistorie von Mann findet, fangen die Leute an erstaunlich rational zu werden. Beziehungen basieren auf genau drei Eckpfeilern, welche erstaunlicher Weise ein Dreieck bilden, das Beziehungsdreieck.


Wunderschön, ich weiß.

 Auf kurz oder lang läuft es auf diese drei Faktoren hinaus und sie sind keineswegs gleichwertig, auch wenn es so aussieht. Auch wenn es viele, gerade die Frauen, gerne leugnen, Aussehen überwiegt die anderen beiden und zwar gewaltig. Wir sprechen nicht von erster Liebe sondern von der darauf folgenden Beziehung. Das Problem bei der Liebe ist wie gesagt das die Leute blind sind oder sich verstellen, oder beides.

Aussehen ist daher so wichtig weil es einfach am meisten heraus sticht und weil es so schwer zu kompensieren ist, Intelligenz und Geld sieht man einem nicht unbedingt auf der Straße an und ich meine wer kennt nicht den Spruch: "Arm aber sexy." und "Saudumm aber sieht gut aus.".

Aussehen kann also die beiden anderen Faktoren abmildern und sogar ersetzen. Aussehen ist leider auch von Gott gegeben, soll heißen schwer zu verbessern. Intelligenz grundsätzlich auch, wobei es mir, im Gegensatz zu Brustimplantaten, unkomplizierter erscheint mal ein Buch zu lesen.

Dem Gesetz der großen Zahlen nach, kann nur Geld Aussehen aufwiegen, allerdings ist dafür, wie das Gesetz schon vermuten lässt, eine große Menge Geld erforderlich. Auf einer Skala von 1-10, welche das Aussehen widerspiegelt, wird jede Differenz mit dem Einkommen des Begünstigten (dem besser Aussehenden) multipliziert. Der ermittelte Betrag sollte das Einkommen des Schuldners (der schlechter Aussehende) widerspiegeln, ansonsten greift das Gesetz nicht. 

Intelligenz hat einen gewissen Sonderstatus, da schwer zu ermitteln und noch schwerer anzuwenden. Scott Adams hat einst gesagt, dass Dummheit nur eine Phase ist, Intelligente Menschen durchleben sie einfach seltener. Wieso also überhaupt dazu nehmen, mal ganz abgesehen davon, dass es sonst ein ziemlich oberflächliches Dreieck wäre. Ein kluger Mensch kann einen dummen austricksen. Es ist also eine Art Joker, mit dem ich erklären kann wieso es trotz der Unfehlbarkeit des Dreiecks, undreiecksmäßige Beziehungen geben kann, darum Intelligenz.

Mann könnte noch den Charakter oder ähnliches hinzufügen, das ist aber zu abhängig von Vorlieben und dergleichen, darum bleibt es bei diesen drei unerschütterlichen Eckpfeilern der Beziehung.

Ich werde irgendwann noch einmal genauer auf das Zusammenspiel der drei eingehen, da ja doch noch einiges offen ist....

...und das ist nicht fair.

1 Kommentar 1.3.12 23:17, kommentieren

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Working title...

Warum ich einen Blog schreibe, obwohl ich mich nur an Facebook gewöhnen wollte.

Facebook ist für viele (damit sind von jetzt an immer unbestätigte Quellen aus dem Internet, Fernsehen, Zeitschriften und meiner Phantasie gemeint) das Soziale Medium Nummer eins. Leider gibt es auch Leute, so wie mich, welche mit Facebook nur bedingt etwas anfangen können.

Bei der Ergründung meiner Facebook-apathie bin ich dabei auf den Fakt gestoßen, das mich fremde Menschen nicht genug interessieren um mit ihnen stundenlang zu chatten, wahrscheinlich ist es umgekehrt genauso, aber das kann ja nicht alles sein. Warum schaffe ich es nicht mal mit jemandem zu chatten den ich mag, woran liegt das?

An mangelnden social skills!

Gemeint sind Smalltalk und dergleichen. Auf die Frage wie es einem geht, antwortet ein social skills noob: "Gut!". Das Gespräch ist damit beendet, die Frage des Gegenübers beantwortet und neue Gesprächsinhalte sind nicht aufgekommen.

Ein Profi fängt an seine Probleme und im Zweifelsfall seine Gedanken aufzuzählen: "Ganz ok, ich hatte einen anstrengenden Tag, Arbeit war nervig und es ist auch viel zu warm draußen, Globale Klimaerwärmung anyone? " Ein Anfänger wie ich wäre schon abgeschreckt anhand der Fülle an Informationen, ich wüsste gar nicht was ich dazu sagen sollte und auf was ich als erstes Antworten soll aber darum scheint es gar nicht zu gehen, es geht um das Reden selbst!

Wenn Fernsehen Kaugummi für die Augen ist, dann ist Chatten Kaugummi für das Gehirn und für die Augen und eine Beschäftigung für die Finger. Es ist ein Zeitvertreib, eine Ablenkung und genau hier liegt das Problem! Nicht die social skills, welche ich trotzdem nicht besitze, sind der ausschlaggebende Faktor für mein Facebook-Desinteresse, sondern einfach die Tatsache, dass ich schon andere Hobbys habe.

Wenn mir langweilig ist, spiele ich Videospiele oder mache andere Sachen.... meistens spiele ich Videospiele. Ich habe also einfach keinen Platz für das Hobby Facebook, es ist cool um Partys oder anderes einzutragen, oder um hier und da einen witzigen Status zu lesen aber Chatten ist einfach ein Timesink oberster Güte, für das ich zwischen all den Spielen, und anderen Sachen, keine Zeit habe.

Da ich allerdings ziemlich wenig am Web 2.0 oder 3.0 oder was auch immer teilnehme und trotzdem rum renne und alten Leuten erkläre das sie gefälligst mit der Zeit gehen sollen, muss ich mich einfach an irgendetwas davon gewöhnen. Zur Auswahl stehen, Facebook (welches ich immerhin schon ein wenig nutze , 30+ Freunde), Twitter (ähm...nein) oder Bloggen.

Ich habe mich für das Bloggen entschieden, da es am Unkompliziertesten klang. Ich schreibe was ich will und ihr seid gezwungen es zu ertragen ohne eingreifen zu können...

...und das ist fair!

 

 

 

 

 

1 Kommentar 29.2.12 22:40, kommentieren